Longboard Selbstbau Nr. 3

Selbstbau-Maniac! Nun ist also auch das dritte Selbstbau-Longboard fertig. Für dieses Board habe ich von einem Holzhändler Ahornfurnier gekauft. Furnier lässt sich viel besser als Buchensperrholz, das ich für die zwei ersten Boards verwendet habe, verarbeiten.

Wie man sieht lässt sich Furnier besser in Form bringen, die Pockets und das Concave sind im Vergleich zu den ersten beiden Boards mehr ausgeprägt. Außerdem ist die Stabilität bzw. der Flex des Boards bei geringerem Gewicht mindestens genau so gut. Die Verarbeitung ist ein wenig komplizierter, da man auf die Maserung des Furniers beim Zusammenleimen achten muss. Es werden abwechselnd zwei Längs- und danach eine Querlage (in Fahrtrichtung) verleimt, bei sieben Schichten á 1.7mm sieht die Schichtabfolge folgendermaßen aus:

2x Längs – 1x Quer – 1x Längs – 1x Quer – 2x Längs

Weiche Lenkgummis, tiefe Pockets, ein starker Concave und ein mittlerer Flex machen dieses Brett zur perfekten Slide-Maschine. Ich bin bisher kein Board gefahren, das sich so gut sliden lässt. Selbst Stand-Up Slides funktionieren wie fast von allein. Das Setup besteht außerdem aus Randal 180mm 42° Trucks und den 70mm 80a Landyachtz Mini Zombie Hawgs.

Schaut euch hier noch die Bilder des Selbstbaus an:

 

Veröffentlicht am April 27, 2014 in Freizeit, Longboard Selbstbau und mit , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 2 Kommentare.

  1. Patrick Schmid

    Hallo Matthias, deine Bilder von deinem selbst gebauten Longboard haben mich total dazu motiviert mir selbst ein Board zu bauen.
    Ich stell mir nur die Frage, woher du das Ahornfurnier hast. Gibt es da vielleicht einen Händler in Tübingen oder in der Umgebung?
    Vielen Dank schon mal im voraus,
    Gruß Patrick

    • Hallo Patrick

      Freut mich, dass ich dich begeistern konnte!
      Es gibt einen Händler in Schömberg (http://www.ulrich-kaiser-furniere.de/), allerdings ist das Furnier hier ziemlich teuer. Ein kurzes Telefonat ergab, dass er ungefähr 20 bis 30€ pro Quadratmeter Furnier verlangt. Sicher kannst du davon ausgehen, dass dieses Furnier sehr hochwertig ist, aber für ein Longboard finde ich das zu teuer. Ich glaube auch nicht, dass es bei einem anderen Händler günstiger ist.
      Ich hatte das Glück, dass es zu der Zeit eine Anzeige von einer Privatperson im „Kleinanzeiger“ gab. Wenn du die Augen offen hältst, findest du bestimmt ebenfalls jemanden, der dir günstig Furnier verkauft. Ansonsten könntest du auch bei einer Schreinerei nachfragen ob sie dir Reste oder nicht ganz so hochwertiges Furnier verkauft.

      Außerdem stellt sich auch die Frage, wie viel Erfahrung du beim Umgang mit Holz hast. Ich möchte dich nicht davon abbringen, aber ein Board aus Furnier zu pressen ist relativ kompliziert und man muss ein paar Dinge beachten. Für den Anfang ist es einfacher bei einem Händler (z.B. Bühler, Mössingen) Birkensperrholz zu kaufen und sich daraus ein Board zu pressen.

      Ich hoffe du findest irgendjemanden, der dir Furnier verkauft und wünsche dir viel Erfolg bei deinem Longboardbau!
      Lass es mich wissen, wie dein Projekt vorangeht!
      Grüße
      Matthias

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